Der Amerikaner in mir

Sechs Monate in den Vereinigten Staaten und was das aus mir gemacht hat…

Ich sage „How are you? I’m good!“ während ich bereits um die Ecke gegangen bin. Ich könnte Taylor Swift mitsingen. Könnte. Beende die Hälfte aller Interviewanfragen per Mail mit „I’d really love to talk to you“. Esse Unmengen an Bagel. Ich habe jetzt ein iPhone. Manchmal bleibe ich damit vor dem Starbucks stehen, drücke mich an die Wand und logge mich dann ins freie Wlan ein. Ich lache hysterisch (aber eher selten).

Aber vielleicht ist das alles auch gar nicht schlimm. Jedenfalls sage ich nun immer „Thanks a lot“ wenn ich aus dem Bus aussteige.

50 Dinge, auf dich ich verzichten könnte

50 Dinge, die ich an Deutschland vermisse

Ärzte in der Pflicht: Viele Behandlungen teuer und nutzlos?

Eine amerikanische Stiftung hat eine Liste veröffentlicht mit Behandlungen, die nicht nur teuer sondern auch nutzlos sein soll. In der Pflicht stehen Ärzte – und Patienten:

Doctors should avoid 90 medical procedures that are performed regularly but often cost too much or do little good, according to a new list of expert recommendations.

The ABIM Foundation said it released its medical “don’ts” to help doctors and patients choose wisely and reduce health care costs.

Some examples: Physicians shouldn’t use feeding tubes for patients with advanced dementia or automatically order CT scans to evaluate children’s minor head injuries.

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Für Heidi gibt es heute kein Foto

Zum 50. Geburtstag von Seal habe ich ein paar Zeilen für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ geschrieben, auch hier nachzulesen. Das Bemerkenswerte an der Recherche: Während Seal seinen Twitter und Facebook Account automatisch einlaufen lässt, scheint der Fotoblog tatsächlich von ihm selber befüllt zu werden, zumindest der Style lässt sehr darauf schließen. Selbst in den Kommentaren ist er sehr aktiv. Ob das daran liegt, dass er dafür Zeit hat, weil er nicht mehr Promi genug ist, ist natürlich eine andere Frage:

„Don’t worry, be happy.“ Mit diesen Worten beginnt der Fotoblog von Seal in diesen Tagen. Wenn er nun, so kurz vor seinem 50. Geburtstag, zurückblicke auf die letzten Jahre und Jahrzehnte, dann würde ihm mit seinem neu gefundenen Mantra klar, dieser philosophische Satz sei das Wichtigste im Leben.

Darunter hat der Brite ein paar Fotos gepostet von den letzten Monaten. Seal, wie er bei Konzerten in Europa beide Arme in die Höhe reckt, ein paar Schnappschüsse von den Jury-Kollegen von „The Voice of Australia“ und ein breit grinsender Seal im Skiurlaub.

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Steinmeier in DC

SPD-Fast-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat Mittwoch Abend in Washington DC gesprochen, als Zwischenstation auf dem Weg nach Boston zur German Conference at Harvard ist. Hier nun 10 Statements zur Beziehung Deutschland – Amerika vom Abend:

1) In den USA sind 12% der Bevölkerung in einem anderen Land geboren, in Deutschland ist es eine ähnliche Zahl. Wir werden amerikanischer.

2) Wir stehen am Scheideweg was transatlantische Beziehungen angeht.

3) Es gab bessere Zeiten in den transatlantischen Beziehungen.

4) Ein Grund dafür ist, dass die USA und Europa viel auf sich selbst fixiert waren.

5) Als Joe Biden in Deutschland gesprochen hat, habe ich einen neuen Ton gehört.

6) Offenheit, Neugier und aber auch hohe Erwartungen.

7) Ich bin hier um die Antwort auf Joe Biden zu geben: Wir treten der amerikanischen Offenheit mit unserer Offenheit und unserer Neugier entgegen.

8) 50% der Investitionen in die USA kommen aus Europa. Das selbst gilt andersherum.

9) Die USA und Europa sind noch immer die größten und global am besten vernetzten Gebiete.

10) Wir sind stark und wenn wir klug sind, sind wir zusammen stark.

„Medien behandeln Hillary Clinton ohne Respekt“

JulieZeilingerBookHeadshot-1Am Samstag, 9. Februar, ist das Interview mit der 19-jährigen US-Feministin Julie Zeilinger im Magazin des „Kölner Stadt-Anzeiger“ erschienen. Infos zu ihrer Person gibt es auf ihrem Blog. Hier ihre Aussagen in voller Länge:

Frau Zeilinger, in Deutschland gibt es eine Sexismus-Diskussion, nachdem ein deutscher Politiker zu einer Journalistin gesagt haben soll, sie würde auch sehr gut “in ein Dirndl” passen. Wäre so eine Aussage in den USA möglich?
Julie Zeilinger: Hier ist es gängig, dass Politiker unfassbar unangebrachte Dinge über Frauen und ihre Sexualität sagen. Ob das jetzt gegenüber einer Journalistin war, da kann ich mich nicht erinnern, aber im letzten Wahlkampf war es enorm, vor allem durch republikanische Senatoren. Wir nennen das „Slutshame“, wenn versucht wird über die Sexualität einer Frau zu urteilen und ihr sogar die Schuld an sexueller Gewalt zu geben. Todd Akin sagte zur Frage, ob Abtreibungen nach Vergewaltigungen legitim wären: „Wenn es sich um eine rechtmäßige Vergewaltigung handelt, hat der weibliche Körper die Möglichkeit das abzustellen.“ Damit sagt er ja auch, es gäbe nicht rechtmäßige Vergewaltigungen, die dann die Schuld der Frau sein sollen.

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#Blizzard, Twitter und Vine

Habe nach diesem Tweet ein kleines Storify erstellt

Ebenfalls ein großartiges Experiment:

About the Germans (5)

Diese Woche in „About the Germans“ ein Special zu „Aufschrei“…

…Forbes schreibt über „Germany’s problem with women“:

Such huge traction for both a deeply feminist issue and one that ties in social technologies (which, as a culture, Germans tend to be hesitant about for privacy reasons) is shocking. Germany’s relationship with feminism is fraught; the mainstream is deeply entrenched in an antiquated caricature of what feminism is, and what gender justice means. 

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