Inside an American newsroom

Mehr als 20 Regional-und Lokalzeitungen, ein Verlag, ein Hauptstadtbüro. In Washington DC habe ich vier Monate lang die halbe Woche bei McClatchy DC hospitiert, nach der Washington Post und der New York Times eines der größten Büros mit 40 Reportern und Editors. Viele haben mich gefragt, wie das so war, amerikanischer Journalismus, Arbeiten in einem Redaktionsbüro.

Es funktioniert! Natürlich sind Redaktionsgemeinschaften oft die Folge eines Sparkurses. Was das bedeutet, darum soll es hier aber nicht gehen, sondern wie ein Büro das Beste draus macht. Die McClatchy Newspapers waren damals mit die einzigen, die kritisch über den Irak-Krieg berichtet haben und wurden auch dieses Jahr mit ihrer Syrien-Berichterstattung für den Pulitzer-Preis gehandelt. Aber auch die Inlandsberichterstattung funktioniert:

  • Der Fokus liegt auf exklusiven Geschichten. Agenturen werden eigentlich nur für den Tagesplan verwendet. Am meisten hat mich erstaunt, wie wenig Artikel pro Tag entstehen. Ich würde schätzen, dass jeder Reporter im Durchschnitt zwei Geschichten pro Woche produziert. Die erste Rechercheaufgabe nach jedem Themenvorschlag war deshalb für Praktikanten: Das Internet leersuchen, ob nicht doch schon jemand anders die Geschichte oder eine ähnliche gemacht hat. Weiterlesen

About the Germans: Obama in Berlin

Das schreibt die amerikanische Presse zum Besuch von Obama in Berlin:

Politico: President Obama’s chance to build on spirit of Berlin Airlift

Berlin is a place for big presidential statements. The famed snippets of Presidents John F. Kennedy, Ronald Reagan and Bill Clinton speaking in the German capital are the highlight reel of American foreign policy in the second half of the past century. The power of that legacy remains nearly 25 years after the end of the divisions that made Berlin the central battleground of the Cold War.

So President Barack Obama’s public address at the Brandenburg Gate on Wednesday is a major opportunity — at an opportune moment. In recent months, liberals have become more publicly critical of his administration’s use of drone strikes while conservatives have pushed for intervention in the Syrian conflict. Meanwhile, the public at large has yet to be convinced of a new comprehensive approach to America’s post-war-on-terror national security that rises above ad hoc problem solving and crisis management.

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Lieber Barack Obama

um Dir ein wenig Arbeit zu ersparen, habe ich meine Emails der letzten zwei Wochen vorsortiert. Hier diejenigen, die dich interessieren könnten.

  • 8. Juni, 12.47. „Falls Sie an Millionengewinnen interessiert sind, konnen wir Ihnen ganz sicher weiterhelfen! Im Ruby Palace erwarten Sie uber 450 verschiedene, erstklassige Casinospiele und wir geben Ihnen einen 200% Willkommens-Bonus, um sie alle auszuprobieren.“ (Lösung für Sequester???)
  • 6. Juni, 16:06. Spring-Deals bei Expedia. Urlaub!
  • 5. Juni, 15:42.  Papa sagt, Haarglätter sind nicht gut für die Haare. (Bitte weiterleiten an Michelle)
  • 5. Juni, 12.44. „Vielen Dank für Ihren Fahrkartenkauf.“ Ich sag’s lieber gleich: Hole mein Visum für Shanghai ab.
  • 5. Juni, 11.40: „Xing. Einladung zum Workshop: Inkarnationen verstehen und erleben.“ (weiß nicht, ob man sich noch anmelden kann, ist schon am 15. Juni)
  • 29. Mai, 15.33: „Federmäppchen verloren“. Hat jemand „irgendwo vergessen“. Würde der Sache nachgehen.